Präventionstage

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Wie geht „Respekt“? - Präventionstage des Jahrgangs 7 im Schulverbund am Deutenberg

Unter diesem Motto standen die Präventionstage der Jahrgangsstufe 7 am 27. und 28. November.

Die Siebtklässler besprachen die Kennzeichen von respektvollem Handeln und übten diese in Rollenspielen und Diskussionsrunden.

Unterstützt wurden die Lehrkräfte durch Theaterpädagogin Rosa Paz. Mit ihrer Hilfe entstand ein weiterer Baustein zum Thema „Respekt“. Durch die gewinnbringende Zusammenarbeit besteht nun die Möglichkeit eine langfristige Kooperation einzugehen, die sowohl von Seiten der Schule als auch von Frau Paz angestrebt wird.

Durch die Finanzierung über das Startchancenprogramm konnte die Theatergruppe „Q-rage“ eingeladen werden. Das von der Gruppe aufgeführte Theaterstück bildete zum Ende der Präventionstage einen gelungenen Abschluss. Dieser wurde abgerundet durch die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema „Respekt“ bei der unter anderem auch Graffitis von SchülerInnen entstanden.

Nun gilt es das Thema im Schulalltag auch zu (er)leben.

Eingebunden werden die Präventionstage in das übergeordnete Ziel des Kultusminsteriums, die Demokratiebildung in Schulen konkret in den Alltag der SchülerInnen einzuflechten.

 

Konflikte erkennen, Stärke entwickeln: Gewaltprävention am Schulverbund am Deutenberg-finanziert durch das StartChancen-Programm

Seit diesem Schuljahr finden am Schulverbund am Deutenberg in der 5-7 Jahrgangsstufe während des Schuljahres jeweils 2-tägige Präventionstage statt. Diese sollen dann in den folgenden Schuljahren auf die weiteren Jahrgänge ausgeweitet werden.

An diesen Tagen stehen die Schüler in ihrem sozialen Miteinander im Mittelpunkt. Dabei geht es um Themen wie Mobbing/Cyber Mobbing, Respekt, Gewaltprävention, Konflikttraining und Stärkung des Selbstbewusstseins.

Präventionstage im Jahrgang 6

Mit den Klassenlehrkräften fand eine Gesprächsrunde über „verletzende Nachrichten“ in sozialen Netzwerken statt, in der die SchülerInnen sich über die Wirkung von verletzenden Nachrichten austauschten, sich selbst reflektierten und sensibilisiert wurden. Auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen, wann es sich um eine Beleidigung, Nötigung, Verleumdung, Belästigung und Körperverletzung handelt, wurden thematisiert.

Weiterhin wurden die Schulsozialarbeit, Frau Wurbs von der Jugendhilfestation D-Base und Frau Hagel aus dem Ganztag in die zwei Tage eingebunden. Dabei wurden Konfliktsituationen thematisiert und überlegt, wann es sich tatsächlich um Mobbing oder um einen Konflikt unter Mitschülern handelt. Ein weiteres Thema war die inhaltliche Auseinandersetzung, wann man Sachverhalte dem pädagogischen Personal mitteilt, ohne dass man als „Petze“ hingestellt wird und ab wann es notwendig ist, sich Hilfe zu holen. Diese Thematik geht weit über den schulischen Alltag hinaus.

Präventionstage im Jahrgang 6 durch externen Kooperationspartner, Herr Zipperer

Im Jahrgang 6 wurde hierzu ein externer Kooperationspartner eingeladen. An zwei Vormittagen nahmen 130 SechstklässlerInnen an einem umfassenden Kurs zur Konflikt- und Gewaltprävention teil – angeleitet von Thomas Zipperer, Leiter der Selbstverteidigungsschule ikigai in Villingen.
Im Mittelpunkt stand die Fragestellung, wie Schülerinnen und Schüler schwierige Situationen frühzeitig erkennen, deeskalieren und selbstbewusst handeln können.

Selbstbewusstsein statt Schlagkraft

Im Mittelpunkt des Trainings standen weniger spektakuläre Techniken als vielmehr Selbstreflexion, Kommunikation und Deeskalation. Die Jugendlichen übten in spielerischen Szenarien, wie sie körperliche Auseinandersetzungen – im Rahmen der gesetzlichen Notwehr – vermeiden, Grenzen setzen und körperliche Übergriffe stoppen können. Dabei lernten sie, Verantwortung für die eigene Sicherheit zu übernehmen, ohne Angst oder Aggression Raum zu geben.

„Sich verteidigen heißt nicht nur, sich körperlich zu schützen“, betont der Kursleiter. „Es bedeutet vor allem, Gefahrensituationen zu erkennen, selbstbewusst zu handeln und auch das Wohl anderer im Blick zu behalten.“

Unterstützt durch Elemente aus dem Kempō Karate und systematische Trainingsabläufe wurden zentrale Werte wie Disziplin, Ausdauer, Konzentration und Achtsamkeit vermittelt – stets verbunden mit Empathie und Wertschätzung. Diese Kombination, so der Trainer, sei entscheidend: „Nur wer selbst stark ist, kann respektvoll bleiben.“

Realitätsnahe Übungen für den Alltag

Ob auf dem Schulhof, dem Heimweg oder im digitalen Raum: Kinder und Jugendliche begegnen täglich Situationen, die Mut, Selbstachtung und klare Kommunikation erfordern. Die praktischen Übungen halfen den Teilnehmenden, typische Konfliktsituationen realitätsnah zu erleben und angemessen zu reagieren – ohne Überforderung, aber mit wachsender Sicherheit.

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler waren durchweg positiv. Viele berichteten, dass sie sich nach dem Kurs selbstbewusster fühlten und ein besseres Verständnis dafür hätten, wo ihre persönlichen Grenzen liegen – und wie sie diese schützen können. Einige entschieden sich nach dem Kurs sogar dazu, regelmäßig am Training der Selbstverteidigungsschule ikigai teilzunehmen.

Die vielfältigen thematischen Einheiten wurden durch viele Kooperationsspiele und praktische Übungen abgerundet.

 

Auch im Jahrgang 5 fanden an unserer Schule die jährlichen Präventionstage statt – ein Projekt, das bewusst weg vom klassischen Unterricht im Klassenzimmer führt.

Stattdessen standen Gesprächsrunden auf dem Programm, die den Schülern und Schülerinnen helfen sollen, besser mit ihren Emotionen umzugehen.

Ein zentrales Ziel der Projekttage in Klasse 5 war es, die Empathiefähigkeit zu fördern.

Die Jugendlichen lernten unterschiedliche Emotionen kennen und übten sie richtig zu deuten und darüber zu sprechen. Viele Kinder berichteten, dass sie dadurch ihre Mitschüler und Mitschülerinnen besser verstehen konnten – sowohl in alltäglichen Situationen als auch in Konflikten.

Die Lehrkräfte zeigten sich zufrieden. Durch das Verstehen eigener Gefühle und der Gefühle anderer lasse sich ein deutlich besseres Konfliktverhalten aufbauen. Die Präventionstage tragen damit langfristig zu einem respektvolleren und achtsameren Miteinander an der Schule bei.

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