Tanzprojekt – Kreativ gegen Sucht und für mehr Respekt

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Im Rahmen des Soz.-Unterrichts fand an unserer Schule ein besonderes Projekt statt: Die Klasse 7aW nahm an einem Tanzworkshop in Kooperation mit der Tanzschule Seidel teil. An zwei Projekttagen arbeiteten die SchülerInnen intensiv mit der Tanzlehrerin der Tanzschule – unterstützt von Klassenlehrerin Saskia Kanstinger und Alina Wurbs von D:BASE (Mutpol).

 

Im Mittelpunkt standen die Themen Respekt und Suchtprävention, insbesondere in Bezug auf Social Media. In sportlichen Übungen, offenen Gesprächsrunden und einer gemeinsam erarbeiteten Choreografie näherten sich die SchülerInnen diesen wichtigen Fragen auf eine ungewohnte, aber wirkungsvolle Weise.

Tanzen war für viele neu – und genau das war Teil des Lernprozesses. Sich auf etwas Ungewohntes einzulassen, das man nicht von sich aus ausprobiert hätte, erfordert Mut. Diese Bereitschaft, Neues zu testen, ist eine wichtige Fähigkeit, die die SchülerInnen in diesem Projekt stärken konnten.

 

Dabei wurden auch viele ehrliche Gedanken laut, die zeigen, wie intensiv sich die Klasse mit dem Thema auseinandergesetzt hat:

„Emotionen halt mit Tanzen haben und nicht ausrasten!“

„Mehr Bewegung anstatt zum Beispiel das Zocken.“

„Es baut Stress ab.“

„Endorphine beim Kurs ausschütten, das verbessert die Stimmung.“

„Wir haben uns auch mal hingesetzt und überlegt, was Respekt überhaupt ist.“

„Respekt heißt, dass wir niemanden ausgelacht haben, auch wenn man mal nicht richtig getanzt hat.“

„Beim Tanzen oder Hobbies konzentriert man sich auf etwas Gutes und hat nicht die Idee, etwas Dummes zu machen.“

„Bewegung statt am Handy zu sein!“

Die sportlich-kreative Herangehensweise war eine Herausforderung, aber am Ende auch ein Erfolg: Die SchülerInnen sammelten nicht nur tänzerische Erfahrungen, sondern gewannen auch neue Perspektiven für ihren Alltag – im Umgang mit sich selbst und miteinander.

Ein gelungenes Projekt, das bewegt – im Kopf und im Körper.

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