Schulverbund am Deutenberg: Regionale Unternehmen bei der hausinternen Berufsmesse Connect

Nach einer mehrjährigen Pause war es am Freitagmittag endlich wieder so weit: Der Schulverbund am Deutenberg öffnete die Pforten für zwölf namenhafte regionale Unternehmen, sowie schulinterne Acht- und Neuntklässler, im Rahmen der Berufsmesse Connect.

Nachdem die Berufsmesse des Schulverbundes am Deutenberg die letzten Jahre pandemiebedingt auf eine digitale Zusammenkunft beschränkt wurde, freute sich der ganze Schulverbund, dass man nun erstmals wieder vor Ort aufeinandertraf, um zu informieren und sich auszutauschen. Die frühere Radar-Messe startete dieses Jahr mit dem neuem Namen Connect und verändertem Konzept unter der Leitung von Sascha Kreutzer, Lehrer des Schulverbundes für das Fach Wirtschaft- Berufs- und Studienorientierung.  Dieser begann bereits im Januar mit der Planung und Umgestaltung der hausinternen Berufsmesse. Tatkräftige Unterstützung erfuhr er durch das gesamte Kollegium des SaD. Da man in den letzten Jahren beobachtet habe, dass die Schülerinnen und Schüler des Schulverbundes nach ihrem Schulabschluss überwiegend in der Region verblieben, habe man sich dazu entschieden, einen Neuanfang bezüglich des Konzeptes zu wagen und in erster Linie regional ansässige Firmen zur Messe einzuladen, so Kreutzer. Ziel sei es, Kontakt zwischen den Schülern des Schulverbundes und den regionalen Unternehmen herzustellen, sodass die Ausbildungssuche auf beiden Seiten erfolgreich verlaufen könne. Die Schule habe großes Interesse daran, dass die Schülerinnen und Schüler nach ihrem bestandenen Haupt-, Werkreal- oder Realschulabschluss Anschluss in der Arbeitswelt hätten, fügt Konrektorin Kristin König hinzu.  

Die teilnehmenden Firmen Kendrion, Weisser und Grieshaber, IMS Gear, Piro, Remondis, Waldmann, vividabkk, WST Willmann, Hechinger, wildigarten und das Zollamt Singen sowie die Agentur für Arbeit boten eine enorme Bandbreite an Berufsfeldern, die im Außenbereich und auf zwei Stockwerken am Standort Hallerhöhe erkundet werden konnten. Die namenhaften Unternehmen waren keine unbekannten, da der SaD im Zuge der Berufsorientierung bereits in der Vergangenheit mit diesen kooperierte. Um den Schülern das Gespräch mit Mitarbeitern der Firmen zu erleichtern, erhielt jeder Schüler einen Laufzettel mit Fragen zu den teilnehmenden Firmen und Ausbildungsberufen, der während des Aufenthalts auf der Berufsmesse ausgefüllt wurde. Auch über die Fragen des Laufzettels hinaus entstanden so informative und interessante Gespräche zwischen Unternehmen und Schülern, aber auch Lehrern. Erste Kontakte zwischen potentiellen Auszubildenden und Mitarbeitern der Firmen wurden geknüpft. Auf ein Speeddating wurde im Zuge des neuen Konzeptes verzichtet, jedoch konnten Schüler ihre Bewerbungen direkt an den Ständen der Firmen abgeben, um so im besten Falle zu einem Bewerbungsgespräch im Unternehmen selbst eingeladen zu werden.

Die Acht- und Neuntklässler des Schulverbundes gewannen an diesem Nachmittag jede Menge Eindrücke von den regionalen Unternehmen und den von ihnen angebotenen Ausbildungsberufen. „Eine sehr gelungene Veranstaltung!“, so das Fazit von Schulleiter Bernd Ellinger.