Der Müll gehört in die Tonne – Die Klasse 6bR des Schulverbundes am Deutenberg packt an

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6bR des Schulverbundes am Deutenberg sagten dem Müll und der Verschmutzung am Ende der ersten Schulwoche den Kampf an. Ausgerüstet mit Warnwesten, Handschuhen und Zangen machte die Klasse am Freitagvormittag eine Tour durch Schwenningen. Ziel war es, Wege, Landschaft und Spielplätze von umherliegendem Müll zu befreien. Insgesamt sammelten die Schülerinnen und Schüler rund 100 Kilogramm Müll an einem Vormittag.

Bereits Ende letzten Schuljahres sei der Klasse am Wandertag aufgefallen, wie viel Müll Wegränder und öffentliche Orte säumt, erklärte Klassenlehrer Sebastian Alber. Daraufhin sei die Idee entstanden, aktiv zu werden. Denn die Verrottung von Plastikmüll und Ähnlichem dauere mitunter je nach Material teilweise über 100 Jahre und Müll gefährde Mensch, Tier und Natur, so Alber. Ziel sei es auch, die Schüler im Umgang mit Müll und Müllentsorgung zu sensibilisieren, fügte Co-Klassenlehrerin Lisa Delaye hinzu. So wurde man auf den cleanup day aufmerksam, ein weltweites Projekt, im Schwarzwald-Baar Kreis unterstützt von den Wirtschaftsjunioren Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Die von den Wirtschaftsjunioren gesponserte Ausrüstung angelegt, konnte die Tour beginnen. Zunächst sammelten die motivierten Kinder rund um das Schulgelände, weiter ging es Richtung Hallerhöhe über Feldwege auf Rinelen. Nach einer kurzen Pause wurde der Parkplatz vor den Sportanlagen am Deutenberg abgesammelt. Zum Abschluss machte die Klasse einen Rundgang um den Vorderen See. Die Kinder waren immer wieder erstaunt, wie viel Müll sich in Hecken, auf Wegen, neben Mülleimern und auf Spielplätzen befand. Erstaunlich waren auch die Funde: Kleidung, Schuhe, Flaschen, Verpackungsmaterial, Decken, Baustoffe, ja sogar Fahrradteile fand die Klasse auf ihrer Sammeltour. Auch ein völlig intaktes, neuwertiges Fahrrad wurde von einigen Schülern aus dem See gezogen und anschließend gleich der Polizei übergeben.

Zurück am Deutenberg übergab eine erschöpfte aber glückliche Klasse 6bR den gesammelten Müll zwei Mitgliedern der Wirtschaftsjunioren, die diesen sogleich verlud und fachgerecht entsorgte.